Die Craniosacrale Therapie wurde in den 70er Jahren des 20. Jahrhundert entwickelt. Sie basiert auf der Osteopathie (Beginn 1874 mit Dr. A.T. Still). Der Begriff Craniosacral Therapie bezeichnet die Arbeit am System zwischen Kopf und Kreuzbein. Das craniosacrale System beinhaltet folgende Strukturen: zu innerst das Gehirn und das Rückenmark, umspült von der cerebrospinalen Flüssigkeit und umhüllt von den Hirn- und Rückenmarkshäuten. Den knöchernen Rahmen bilden der Schädel und die Wirbelsäule.
Anwendungsbereiche: Kopfschmerzen, Migräne, Nacken-, Rückenschmerzen, Schleudertrauma, Störungen des zentralen Nervensystems, Kiefergelenksprobleme, Stress und spannungsbedingte Störungen, Traumaarbeit, orthopädische Probleme, körperliche und emotionale Entspannung, Körperwahrnehmung u.a.
Es ist möglich, dass bei den Klientinnen /Klienten während der Arbeit innere Bilder, Körperwahrnehmungen oder Emotionen hochkommen, welche verbal oder nonverbal begleitet werden können.
Mai 2010, Anne Müller